2026-03-03 · Print · Markenkommunikation

Print bleibt im Markenmix – aber anders als früher

Fachmagazine und regionale Titel verlieren Auflage, gewinnen aber an Vertrauen. Warum Marketingteams Print neu gewichten.

Zeitung und Kaffeetasse auf einem Holztisch

Wer Print für tot erklärt, übersieht die Rolle, die Fach- und Regionaltitel in Vertrauensfragen noch spielen. Viele Entscheiderinnen lesen weiterhin gedruckt – vor allem, wenn es um Branchenlage und Hintergrund geht.

Für Werbetreibende heißt das: weniger Streubreite, mehr Kontext. Eine Anzeige in einem relevanten Fachblatt kann ein Gespräch öffnen, das in einem Scroll-Feed untergeht. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an redaktionelle Nähe: Beilagen und Specials müssen inhaltlich tragen, nicht nur Fläche füllen.

Unsere Redaktion beobachtet, welche Titel ihre Leserbindung halten und wo Auflagenrückgänge mit neuen Formaten aufgefangen werden. Solche Beobachtungen fließen in Briefings ein, wenn Teams ihren Medienmix für das kommende Halbjahr planen.

Print ersetzt keine anderen Kanäle. Es bleibt aber ein greifbarer Bestandteil, wenn Glaubwürdigkeit und Branchenzugehörigkeit zählen – und genau dort setzen viele unserer Leserinnen an.

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